Behandlungsfehler können schwerwiegende gesundheitliche und finanzielle Folgen haben.
Dennoch setzen viele Patienten ihre Ansprüche nicht durch - häufig aus Unsicherheit oder fehlendem Wissen über ihre rechtlichen Möglichkeiten.
Rechtsanwalt Scholz aus Dortmund, der sich unter anderem auf medizinrechtliche Fragestellungen spezialisiert, sieht hier ein strukturelles Problem.
„Viele Betroffene wissen zunächst gar nicht, ob tatsächlich ein Behandlungsfehler vorliegt“, erklärt der Fachanwalt für Versicherungsrecht.
Die rechtliche Bewertung sei komplex und erfordere in der Regel eine genaue medizinische und juristische Prüfung. Entscheidend sei häufig die Frage, ob der behandelnde Arzt gegen anerkannte medizinische Standards verstoßen habe.
Ein weiteres Hindernis sei die Beweisführung. Patienten müssten darlegen, dass ein Fehler vorliegt und dieser ursächlich für den eingetretenen Schaden ist.
„Gerade diese Hürde führt dazu, dass viele berechtigte Ansprüche nicht weiter verfolgt werden“, so Scholz.
Nach seiner Erfahrung scheuen viele Betroffene den Aufwand eines Verfahrens oder fürchten hohe Kosten. Gleichzeitig sei die Gegenseite - etwa Krankenhäuser oder Haftpflichtversicherer - regelmäßig professionell aufgestellt.
Ohne rechtliche Unterstützung sei es daher schwierig, die eigenen Ansprüche effektiv durchzusetzen.
Wichtig für Patienten die einen Behandlungsfehler vermuten!
Rechtsanwalt Scholz rät Betroffenen, mögliche Ansprüche frühzeitig prüfen zu lassen.
Über den Autor
Die Rechtsanwaltskanzlei Scholz in Dortmund ist auf die Schnittstelle von Versicherungsrecht und Medizinrecht spezialisiert. Schwerpunkte bilden die Vertretung in Fällen von Berufsunfähigkeit, privater Krankenversicherung sowie die Durchsetzung von Ansprüchen bei Arzthaftungsfehlern.
Rechtsanwalt Marcus Scholz
Rechtsanwaltskanzlei Scholz
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